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Diese Mercedes Modelle werden 2022 zu Oldtimern

Das H-Kennzeichen feiert 2022 seinen 25. Geburtstag. Der Mercedes-Jahrgang 1992 wird nächstes Jahr 30 und ist somit reif fürs H-Kennzeichen.
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25 Jahre H-Kennzeichen in Deutschland

Das H-Kennzeichen feiert nächstes Jahr seinen 25. Geburtstag. Seitdem das erste historische Fahrzeug am 1. Juli 1997 mit einem H-Kennzeichen zugelassen wurde, sind bis Anfang 2021 weitere 660.520 Fahrzeuge als gepflegte Klassiker mit Oldtimer-Gutachten bestätigt worden, so die GTÜ.




Fahrzeuge die mindestens 30 Jahre alt ab Erstzulassung sind und annähernd dem Originalzustand entsprechen, sich in einem guten Zustand befinden und "der Pflege des historischen Kulturgutes dienen", können das H-Kennzeichen durch ein Gutachten für die Fahrzeugeinstufung als Oldtimer nach § 23 StVZO erhalten. Nach zwei Jahren ist eine Hauptuntersuchung wie üblich zu absolvieren.

Beim Stichwort Originalzustand gibt es eine Offenheit: „Zeitgenössisches Tuning“. Was zur Bauzeit eines Fahrzeugs erlaubt war, darf auch heute nachgerüstet werden. Etwa ein Motortuning oder auch Spoiler, Felgen und Reifen. Des Weiteren wird für alle Klassiker eine jährliche Pauschalsteuer von 191 Euro erhoben. (Zitat: GTÜ)

Mercedes-Benz 500 SEC / 600 SEC (C140)

Die Spitzenmodelle im Personenwagen-Programm zum damaligen Preis einer Eigentumswohnung in guter Lage oder sogar eines Reihenhauses.

Der 500 SEC mit 320 PS-starkem Fünfliter-V8-Motor und der 600 SEC mit Sechsliter-V12 und 394 PS unter der Haube verstecken sich nicht. Um einen annehmbaren Kandidaten für das H-Kennzeichen zu ergattern, muss man auch heute etwas tiefer in den Geldbeutel greifen. Classic Analytics bewertet einen 500 SEC in gutem Zustand zwischen 13.200 und 17.800 Euro. Möchte man aber einen V12 als Oldtimer haben dann legt man noch eine Schippe drauf: Mit 16.200 bis 21.900 Euro ist man beim 600 SEC dabei.

Die Weltpremiere des SEC-Coupés der Baureihe C 140 findet im Januar 1992 auf der North American International Auto Show in Detroit statt, die Europapremiere erfolgt zwei Monate später auf dem Genfer Automobilsalon. Im Prospekt von 1992 heißt es: „Die neuen SEC-Coupés sind einer langen und erfolgreichen Tradition verpflichtet. Einer Tradition der Exklusivität, die zum einen auf Seltenheit und zum anderen auf außergewöhnlichem Formcharakter beruht. Seit Ende der 1920er Jahre machen Mercedes-Benz Coupés Designgeschichte.“

Die Weltpremiere des SEC-Coupés der Baureihe C 140 findet im Januar 1992 auf der North American International Auto Show in Detroit statt, die Europapremiere erfolgt zwei Monate später auf dem Genfer Automobilsalon.

Zurück zum offenen Viersitzer mit dem 300 CE-24 Cabriolet im Juni 1992

Im Juni 1992 erlebt das Mercedes-Benz 300 CE-24 Cabriolet der Baureihe 124 seine Marktpremiere. Der offene Viersitzer mit Stoffverdeck wird bereits im September 1991 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main präsentiert.

Der offene Viersitzer wird zunächst als Mercedes-Benz 300 CE-24 Cabriolet mit 162 kW (220 PS) starkem 3,0-Liter-Reihensechszylindermotor angeboten.

Für die Mercedes-Benz Markengeschichte ist die Markteinführung der Cabriolets der Baureihe 124 ein Meilenstein. Denn vorher gibt es im Modellprogramm der Stuttgarter Marke 20 Jahre lang kein viersitziges Cabriolet mehr.

H-Kennzeichen Kandidaten werden zwischen 20800 und 28200 Euro gehandelt (Classic Analytics).

Mercedes-Benz 300 CE - 24V Cabriolet - US-Version


G-Klasse W461 für den professionellen Einsatz erscheint Anfang 1992

Anfang 1992 wurden die beiden Dieselmodelle der Baureihe 460 durch den neuen Typ 290 GD ersetzt, dessen 2,9-l-Fünfzylinder-Dieselmotor aus dem bewährten 2,5-l-Aggregat entstanden war und sich durch höhere Leistung und ein deutlich erhöhtes Drehmoment auszeichnete. Geändert hatte man auch die Baureihenbezeichnung: Das neue Modell wurde, wie der weiterhin erhältliche 230 GE, der Baureihe 461 zugeordnet.

290 GD lang W461


Unimog der Baureihen 408 und 418 auf der Nutzfahrzeug-IAA 1992
Die Baureihe 408 wurde zusammen mit der größeren Baureihe 418 ab1992 gefertigt. Sie ersetzte einige Typen der Baureihe 417 und war ab Produktionsstart die leichteste Unimog-Baureihe im Verkaufsprogramm. Das neu entwickelte Fahrerhaus wurde bei beiden Baureihen 408/418 verwendet.


Unimog 408


Der V12-Motor nimmt zum ersten Mal Platz in der Baureihe 129 

Ab Oktober 1992, dreieinhalb Jahre nach seiner Präsentation in Genf, war der SL auch mit dem rund 400 PS starken 6,0-l-V12-Motor lieferbar, der sich bereits in den Limousinen und Coupés der S-Klasse-Baureihe 140 bewährt hatte. Zur weiteren Verringerung der Schadstoff-Emissionen wurde die Einspritzanlage modifiziert und auf die Gemischanreicherung bei Vollast verzichtet. Der leistungsstärkste Motor des Pkw-Verkaufsprogramms mobilisierte damit "nur noch" 394 PS, 14 PS weniger als die ursprüngliche Ausführung. Trotz dieser geringen Leistungseinbuße garantierte das V12-Aggregat immer noch fulminante Fahrleistungen, in denen der 600 SL seinen kleineren Bruder mit V8-Motor allerdings nur unwesentlich distanzierte: Die Beschleunigung lag mit 6,1 s etwas niedriger, die Höchstgeschwindigkeit war aber ebenfalls auf 250 km/h abgeregelt.

 

Einen 600 SL in einem gepflegten Zustand bewertet Classic Analytics mit einem Preis von 23.800 bis 32.200 Euro. Somit hat man das H-Kennzeichen dann auch sicher.

Mercedes-Benz 600 SL R129

 

Die Sondermodelle Avantgarde Rosso, Azzurro und Verde

Im März 1992 wurden auf Basis der Typen 190E 1.8, 190E 2.3 und 190D 2.5 drei Sondermodelle vorgestellt. Der 190E 1.8 Avantgarde ROSSO präsentierte sich in kräftig roter Metallic-Lackierung, der 190E 2.3 Avantgarde AZZURRO in Metallic-Blau und der 190D 2.5 Avantgarde VERDE in dunkelgrünem Metallic-Lack. Ebenso wurde auch die Innenausstattung auffällig in Szene gesetzt. Bei allen Modellen befindet sich auch ein Schriftzug auf dem Handschuhfachdeckel mit passender Unterstreichung in Wagenfarbe. Alle drei "Avantgarde"-Modelle wurden in einmaliger limitierter Auflage von insgesamt 4.600 Stück hergestellt.

190E Sondermodelle


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